Dienstag, 22. Mai 2018

Das Ottobre Kleid (Mod.17, 2 / 2018)- zwei ärmellose Versionen


Meine Tochter wollte schon lange ein schlichtes Kleid: Ein enges Oberteil mit einem weiten Rock.
Nicht schwierig, oder?
Kaum zu glauben dass es in meinem großen Schnitte- und Zeitschriftenstapel nichts Vergleichbares gab. Aber ich konnte ja mein letztens genähtes Ottobrekleid modifizieren.

Nach einem Probeteil musste ich noch kräftig ändern- eine Hohlkreuzanpassung, Verlegung  der Taille und Versetzung des Brustpunktes. Zudem wollte sie dann einen ganzen Teller- der Stoff vom Maybachufer gab das schließlich her.....
Ich gebe zu: Den Schnitt hätte ich schneller selbst konstruiert- aber mit dem Bild hatten wir halt eine gute Diskussionsbasis.

Die Tochter liebt das Kleid, den Viskosekrepp hatten wir dafür schon vor letztes Jahr auf dem Maybachmarkt zusammen ausgesucht. Mit diesem schmalen schwarzen Gürtel finde ich es besonders schön.
Das Kleid wird oft getragen: Beim Sonntagsausflug in den wunderbaren Fachsenfelder Schlosspark und beim Frisbeespielen hinter dem Haus.
So soll es sein.

Dass der Schnitt ärmellos gut funktioniert hat sich dann aber bei der Version für meine Lieblingsnachbarin gezeigt: Genäht in Sommersweat vom Stoffmarkt- ohne jegliche Änderung. Ich habe nur die Belege durch Bündchen ersetzt.
Man sieht, dass das Armloch auch durchaus ohne Ärmel genau richtig geschnitten ist.
Und die Abnäher perfekt sitzen.
Großes Näherinnenglück!

Schnitt: Modell 17 aus der Ottobre 2-2018
Stoff:  3 m Viskosekrepp vom Maybachmarkt, gefüttert mit Mesh von Bennos,
           grauer Sommersweat vom Stoffmarkt

Sonntag, 29. April 2018

Stoffspielereien: Krawatten - Refashion


Mit dem Aprilthema "Krawatten" hatte ich zuerst ein grundsätzliches Problem: Es gibt in unserem Informatikerhaushalt nur ein paar wenige Anlass-Exemplare, und die werden immer mal wieder gebraucht.
Aber mein Bruder hat mir ein paar ausgemusterte Krawatten geschickt- und dabei ein gutes Händchen bewiesen. Es waren hauptsächlich Siemens-Krawatten, die haben nicht nur schöne Farben, sondern sind auch fast alle aus Seide. :)
(Zum Glück arbeitet er nicht bei der Telekom.)


Die Tochter hat sie alle auseinander getrennt- und ich war ganz erstaunt wie viel verschiedenes Material drin steckt. Große Stücke Seide in den schönsten Webtechniken und Einlagen aus unterschiedlichsten Materialien.

Erst mal zu den Einlagen: Brennproben haben Polyzeugs, Rosshaar (?), Baumwollflanell und Leinenmischgewebe entlarvt. Mir haben die unterschiedlichen Weißtöne gut gefallen und da das alles schon im schrägen Fadenlauf geschnitten war habe ich ein schnelles Chenillekissen genäht.
Beim fertigen Kissen sah das harte weiß neben dem creme aber doch nicht so toll aus.


Da ich unsere farblich verschossene Liegenauflage sowieso mal auffrischen wollte habe ich alles in die Waschmaschine gesteckt und mit Dekafarbe gefärbt.
Die Auflage wurde schwarz, die Einlagen haben die Farbe ganz unterschiedlich aufgenommen.
Und so gefällt mir das gut!


OK, die Farbverteilung ist zufällig und der breite weiße Streifen sicher nicht optimal, aber der Gesamteindruck passt. Die Liege wird schon gern benutzt.
Hier von der Tochter in ihrer neuen Bluse:


Ich habe einen bewährten Schnitt in passend große Segmente geschnitten und die Stoffteile mit französischen Nähten zusammengenäht. 



Das Rückteil ist aus mattem hochgedrehten Viskosekrepp, das beruhigt das Oberteil ganz gut.
Ich dachte eigentlich dass das Band vorne gebunden wird, aber die Tochter mag die Schleife lieber am Rücken.


Das war wieder ein spannendes Thema, ich hätte nie gedacht dass ein  kleiner Karton Krawatten so inspirierend sein kann.

Danke Karen, für die Anregung und das Sammeln der Beiträge!
Noch mehr Experimente findet ihr bei Karen im Blog.



Donnerstag, 26. April 2018

Kleid 17 aus der Ottobre 2 - 2018

Heftkauf, Stoffkauf, Näherei- Zackzack.
Alles innerhalb einer Woche.....
Und dann auch noch zeitnah gebloggt!
Wenn es nur immer so schnell gehen würde!

Aber von vorn:
Das Ottobreheft sah im Zeitschriftenregal eher seltsam retro aus- ich habe es aber aus reiner Gewohnheit mitgenommen. Beim Preis an der Kasse habe ich geschluckt- wann ist die Zeitung so teuer geworden? Über 10 Euro?
Aber das macht wohl die große Konkurrenz im Regal, da tummeln sich ja inzwischen wieder richtig viele Nähzeitungen und der Kuchen für alle wird kleiner. Bei der wenigen Werbung in der Ottobre zahle ich aber trotzdem gern den höheren Preis.
Und dann habe ich auch gleich mal was draus genäht- nur für das Archiv ist das dann doch zu teuer :)


Auf dem Stoffmarkt am vorletzten Wochenende habe ich 2 m Polyesterchiffon gekauft, das Material ist ja super geeignet für flattrige Kleider wie das Modell 17.
Das Kleid sitzt ohne große Änderungen sehr gut, ich mag die neue Silhouette mit den Flügelärmeln und der leicht erhöhten Taille erstaunlich gern. Auch die Länge ist fein, der leichte Stoff streicht bei jedem Schritt um die Waden.
Das Kleid habe ich bis zum Knie gefüttert.  Ich nehme dafür in der Regel Wäschemesh, das Futter ist elastisch , man muss es nicht versäubern und das Material gibt dem zarten Stoff von innen Stabilität.
Mesh gibt es in vielen Farben bei Bennos auf dem Stoffmarkt.


Rechts nochmal ein Detail der Ärmelversäuberung. Zuerst wird eine Stütznaht auf der Umbruchlinie genäht, daran umgebügelt und dann mit engem Zickzack gesäumt. Auf dem Bild ist die linke Seite des Ärmels zu sehen, da sieht man noch ein paar Fasern wo dann das umgebügelte Stück zurückgeschnitten wurde.
Leider habe ich die Ärmel aus Stoffmangel nicht im schrägen Fadenlauf zuschneiden können, sonst würden sie sicher noch schöner fallen.

Den Schnitt habe ich dann gleich nochmal für eine Freundin genäht- ohne Ärmel und aus Sommersweat kommt das ganz sportlich daher.
Fotos reiche ich bei Gelegenheit nach, das Kleid wird schon getragen.....

Schnitt: Kleid 17 aus der Ottobre 2 - 2018, Gr. 42,  keine Änderungen
Stoff: 2 m Polyesterchiffon (2,50 Euro/m!) und 1 m Mesh
Zeitaufwand: ca 4 Stunden (incl. Schnittkopieren und einem Probeoberteil)

Sonntag, 25. März 2018

Stoffspielereien: Plissierte Crinkle-Falten


Das Schöne bei den monatlichen Stoffspielereien ist das wachsende Repertoire an verschiedenen Techniken- nicht nur die eigenen Erfahrungen sind wichtig, sondern auch die Inspiration durch die Arbeiten der anderen.

Im März ist das Thema "Falten", da habe ich das letzte Mal regelmäßige Gabelfalten als Borte gelegt. Diesmal wollte ich eine ganz kleine unregegelmäßige  Struktur haben, da traf es sich gut dass wir 2016 schon das Thema "Plissee" hatten. Ich habe damals urlaubsbedingt geschwänzt, habe aber später mit großem Interesse bei Lucy von den Versuchen der anderen gelesen.

Und das jetzt mal ausprobiert:

Ich habe einen halbkreisförmigen Ärmelvolant gesäumt, mit angezogenen Steppstichen in Falten gelegt und im unteren Bereich eng abgebunden.

Für die Reihe am unteren Blusenrand habe ich einen langen Stoffstreifen mit der Maschine eng gerafft, gesäumt und bis 5 cm vor dem Saum umwickelt.
Das Ganze wurde angefeuchtet und im Schnellkochtopf im Sieb umter Druck eine halbe Stunde gedämpft.


Am Ärmel kam das gleich prima heraus- so hatte ich mir das vorgestellt: Der Ansatz glatt und eine Weite die dann in der Bewegung aufspringt ohne zu rüschig zu wirken.


Beim unteren Volant habe ich mich aber verkalkuliert- die rohe Breite von 180 cm hat strukturiert gerade mal für das Vorderteil gereicht- da musste ich für den Rücken noch einen weiteren Streifen plissieren.
Hier seht ihr oben die etwas gardinenartige Rüsche und unten zum Vergleich das interessant strukturierte feine Plissee.


Ich habe also wieder gerafft, abgebunden und das Bündel dann 30 min bei 180 Grad mit einen Auflauf in den Ofen geschoben. :)
Das war allerdings nicht so optimal. Guckt mal:


In den frei liegenden Bereichen (nicht im eng abgebundenen oberen Stück!) hat sich der Stoff verfärbt. Ich vermute mal, das liegt an der im Stoff verbliebenen Wäschestärke mit der ich so feine Textilien immer gefügig mache. Vielleicht ist die irgendwie verbrannt. Zudem ist das Nähgarn ausgeblutet- oben seht ihr den Saum aus dem Schnellkochtopf, darunter den aus dem Backofen.
Mich hat das ziemlich geärgert weil ich nicht mehr genug Stoff für einen zweiten Versuch hatte.

Beim Auswaschen der Wäschestärke aus der Bluse ist das etwas besser geworden, aber Spuren sind immer noch zu sehen.
Ich lebe jetzt damit und habe die verbrannte Seite ans Rückteil genäht- da habe ich das nicht immer vor Augen.


 Ansonsten bin ich ganz zufrieden- trotz Verbrennung und dem etwas zu wild gemusterten Stoff- aber es sollte nicht schwer sein auf dem nächsten Stoffmarkt einen ruhigen Polychiffon für einen zweiten Versuch zu finden.
Der Schnitt ist nämlich gut für transparente Stoffe, durch die Zweilagigkeit (das Plissee ist an der unteren Lage angenäht) wird die Bluse blickdicht und der Halsausschnitt lässt sich ganz einfach verstürzen.

Die Versuche der anderen findet ihr heute bei schnittfürschnitt, danke für´s Sammeln!

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

29.4.2018: Schlipse  (FeuerwerkbyKaze)
27.5.2018: Japan  (madewithBlümchen)
24.6.2018: Thema noch offen  (Nahtzugabe)

Schnitt: Burda 10-2017, Mod. 111, KT verlängert, Ärmelvolant gekürzt
Stoff: Polyesterchiffon vom Stoffmarkt



Mittwoch, 7. März 2018

Eine Chiffonbluse mit Biesen


Es gibt auf Stoffmärkten nichts verführerisches als leichte Blusenstoffe- egal ob Polyesterchiffon, Viskosekrepp oder Seidensatin.
Es gibt sie in herrliche Mustern, in tollen Farben, sie nehmen wenig Platz in der Stofftüte weg, sind leicht zu tragen und überhaupt. Aber eben nicht so einfach zu vernähen.....

Seit ich dieses flutschige Zeug mit Gardinenstärke bändige arbeite ich aber ganz gern damit. Vor allem für meinen immer noch lädierten Daumen ist Chiffon ideal. Man braucht kaum Kraft beim heften und nähen.


Bei der Passe der Bluse habe ich Biesen mit der Zwillingsnadel eingearbeitet- das ist ein grafischer Effekt an der Schulter. Die Biesen sind mit einer Schnur hinterlegt, hier habe ich beschrieben wie das gemacht wird.

Ich habe die beiden Passen gedoppelt und alles mit französischen Nähten versehen- so ist die Bluse auch innen sauber- gerade bei Chiffon ahnt man das ja auch von außen. Deshalb gibt es auch keine (in der Anleitung vorgesehenen) Belege, der V-Ausschnitt ist mit einem Schrägband eingefasst.
Achja: Und die Rückenpasse mit Falte darunter habe ich auch ergänzt.



Der Schnitt sitzt sehr gut, ich habe eine Burda-Figur. Ich werde das nächste Exemplar nur ein paar cm länger nähen.
Mich stören in dem Fall auch die überlangen Ärmel nicht, der Stoff ist so leicht dass das kaum ins Gewicht fällt.

Schnitt: Burda 11-2016 (Danke, Doris!)
Stoff: 1,50 m Polyzeux vom holländischen Stoffmarkt

Mal gucken ob ich beim MMM ein passendes Unterteil für mich entdecke- ich glaube das würde auch ein schmaler Rock gut dazu passen!



Sonntag, 28. Januar 2018

Stoffspielereien: Biesen



Biesen sollten im Mittelpunkt der Stoffspielereien vom Januar stehen- ein Thema das Colette Wolff in ihrem Buch ausführlich behandelt. An Inspirationen sollte es somit nicht mangeln.....

Wirklich gestolpert bin ich aber über ihr kleines Bild mit einer Zwillingsnadel- sollte das so einfach sein? Auch in meiner Pfaff-Anleitung wird ein Spezialzubehör erwähnt, aber ausgerechnet das war nicht in meinem Füßchen-Sammelsurium dabei.
(Wer eine normale Haushaltsnähmaschine hat wird aber schnell fündig, diese Füßchen sind z.B.auch Teil der Füßchenboxen die man günstig bei amazon kaufen kann.)

Aber Improvisation geht ja auch..... :)
Die Schwierigkeit war das Hinführen der Schnureinlage zwischen die Zwillingsnadel unter dem Stoffstück. Dazu habe ich ein Stückchen Silikonschlauch auf der Stichplatte festgeklebt.
Zum Führen dickerer Schnüre hat der Sohn eine tiefere Rinne in ein  Ersatzfüßchen gefeilt.
Nun konnte es losgehen: Dicke und dünne Stoffe, verschiedene Einlagen und Zwillingsnadelbreiten- das hat viel Spaß gemacht und ging wirklich verblüffend einfach.

Hier ist ganz gut zu sehen wie schön der Einlagefaden mitgeführt wird und der Biese Stabilität und Struktur verleiht.

Völlig verblüffend war der Effekt bei Chiffon- da schimmert der Einlagefaden etwas durch. Damit kann man tolle Effekte erzielen.
Wichtig bei so leichten Stoffen ist aber, dass sie gut gestärkt sind, sie ziehen sich sonst bei der zwangsweise erhöhten Fadenspannung zu sehr zusammen.
Am besten hat mir die Plastizität bei der breitesten Zwillingsnadel und einer dicken Schnur als Einlage gefallen.
Das ist sehr strukturiert und grafisch mit dem knochenharten weißen Faden auf der schwarz gefärbten Halbleinentischdecke:
Weil ich aus dem Stoff neue Hüllen für die Tauch-Logbücher nähen wollte habe ich das Stoffstück gewachst.
Durch die Einlagefäden und die Ausrüstung bekommt die alte Tischdecke richtig viel Stabilität.
Und der Fisch (mit Katzenschatten!) war Liebe auf den ersten Blick in Evas kleinem Stern.
Die Struktur erinnert etwas an Rimowa-Koffer.

Das Ganze hat wieder viel Spaß gemacht- ich habe endlich mal wieder eine neue Technik ausprobiert.
Nun bin ich gespannt was meine Mitstreiterinnen zeigen!
Noch mehr Biesen findet ihr hier:

  • Kerstin näht gesmokte Biesen in eine Bluse- Streifenstoffe eignen sich ganz toll für Biesenspielereien!
  • Tyche integriert Biesen in ein Yukata.
  • Bei bimbambuki gibt es farblich abgesetzte Biesen.
  • Susanne (Nahtlust) gestaltet ihre Biesen zum einen wild-chaotisch und dann wieder ganz regelmäßig.
  • Ines gestaltet die Seitenteile einer phantastisch genähten Weste mit plastischen Biesen.
  • Ute näht breite Biesen in unterschiedlichen Richtungen ab.
  • Annelies gestaltet eine Schürze in klassischem Weiß- so kenne ich Biesen aus der Aussteuer!
  • Christiane von Schnitt für Schnitt hat  a la Max Mara einen bemerkenswerten Geldbeutel genäht.
  • Eva von verfuchstundzugenäht hat alte Familienerbstücke mit Bisessn zu einer neuen Tasche verarbeitet und ein Shirt mit diagonalen Biesen versehen.
  • Karen näht eine Geobag- die Biesen betonen den extravaganten Schnittverlauf. 
  • Die Zwillingsnadel-Absteppung bei 1-2-3-Nadelei wird durch die Zweilagigkeit des Jerseys (!) noch betont
  • Auch Mirella näht Biesen in Jersey- das gibt ein tgolles Shirt!
  • Bei Gabriele von MadeWithBlümchen gibt es ganz unterschiedliche Techniken- sie hat Colette Wolffs Anregungen toll aufgegriffen!
  • Bei Konstanze (Nahtzugabe) gibt es zweifarbig abgesteppte Biesen auf einer Kalenderhülle


Ich verlinke euch gern wenn ihr einen kurzen Kommentar oder eine Mail schreibt!

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

25.2.2018: Gesichter  (Nahtlust)
25.3.2018: Falten (Schnitt für Schnitt)
29.4.2018: Schlipse  (FeuerwerkbyKaze)
27.5.2018: Japan  (madewithBlümchen)
24.6.2018: Thema noch offen  (Nahtzugabe)