Mittwoch, 6. Dezember 2017

Das Atelier, Teil 1: Der Nähbereich

Der wohl einzige Vorteil meiner geschienten Hand ist es, dass der Nähbereich gerade ziemlich ordentlich bleibt. Und da meine Freundin Irene nicht nur beim Packen hilft, sondern auch eine perfekt ausgestattete Fotografin ist kann ich euch endlich mal meinen neu gestalteten Arbeitsplatz zeigen.
  • Ganz links steht meine Pegasus- eine Industrieoverlock.
    Sie ist ziemlich spannungszickig und man braucht zum Einfädeln viel Geduld- aber dann läuft sie zuverlässig.
    Aber wehe sie bekommt wechselnde Qualitäten unter´s Füßchen......
  • In der Mitte steht meine Ledernähmaschine für´s Grobe: Eine Pfaff 335
    Die habe ich hier schon ausführlich vorgestellt.
  • Ganz rechts ist die Pfaff 260, meine Brot-und- Butter-Maschine.
    In diesem Blogpost von 2009 ist sie in noch mit der alten Platte und dem Originaltisch zu sehen.

Im August hat die Pfaff eine neue Basis mit einer breiteren Platte bekommen:
Das Untergestell besteht aus Aluprofilen, die haben wir bei SMT bereits auf die gewünschte Länge zugesägt bekommen. (40 x 40, Nut 8). Auch die Winkel und versteckten Verbindungsteile haben wir dort bestellt. Der Aufbau ist unkompliziert wenn die Planung stimmt.
Als Schubladeneinsatz haben wir einen schmalen IKEA-Küchenschrank eingebaut.

Rechts in der Ecke steht meine Babylock-Coverstitch, die kann ich bei Bedarf nach vorne ziehen und den Rollcontainer zur Seite schieben. Dann entsteht dort nochmal ein vollwertiger Nähplatz.

Meine Pfaff 260 ist in eine handelsübliche Küchenarbeitsplatte eingelassen. Der Sohn hat mir eine passende Öffnung eingefräst. 
Die große und helle Arbeitsfläche links von der Maschine ist perfekt für das Fotografieren der einzelnen Arbeitsschritte bei eBooks.
Die Stromzufuhr zur Maschine hat der Sohn  übrigens fix nach unten verlegt, deshalb ist der Stromanschluss hinten an der Maschine überflüssig.


Und endlich hat die Originalrechnung der Pfaff aus dem Jahr 1959 einen würdigen Platz an der Wand gefunden.
Ich bin meiner Mutter richtig dankbar dass sie dieses Zeitdokument aufgehoben hat.
Und natürlich für die Maschine die mich schon mein ganzes Leben begleitet.


Hinter der Maschine befindet ein CD-Regal von IKEA zum Aufbewahren der Garnspulen. Es ist mit Schrauben an der Tischplatte befestigt. Der Rand ist etwas höher gesetzt damit die beim Nähen anfallenden Fäden und Fusseln nicht direkt  hineinfallen. Aber es erweitert die Arbeitsfläche trotzdem weil z.B.  beim Quilten die Decke darübergleiten kann.

Wer genau guckt sieht rechts von der Maschine meine Fadenschere, sie ist mit einer langen Gummischnur an der Maschine festgebunden. So ist sie immer zur Hand :)
(Deshalb ich vermisse die automatische Fadenabschneidung nicht allzu sehr....)

Die Garnspulen stehen beim Nähen auf zwei Spulentellern die bei der Overlock nicht mehr gebraucht werden.


Und über allem wacht der Targaryendrache, ein Geschenk meiner Tochter. :)