Samstag, 29. Dezember 2007

Kapuzenjacke

Diese Dinger nennen sich ja neuerdings "hoodie". Netter Name für eine Kapuzenjacke.
Also: Hoodie in etwa Gr. 50, nach Maß für den Lieblingsschwager.


.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Spielereien

Weihnachten ist vorbei. Schade.

Wir waren dieses Jahr "all inclusive" 3 Tage beim Brüderchen eingeladen. In sein fantastisches neues Haus, das rechtzeitig ein paar Wochen vor dem Fest fertig geworden ist.

Der beste Ehemann bekam von mir eine Puttingmatte, mit automatischem Ballauswurf. Bei den ersten Weihnachts-Open war der Ehemann nicht zu schlagen. Gottlob am Heiligen Abend.....

Der Sohn übt noch:



Am ersten Feiertag dann eine Premiere für eine neue Tradition? Schokoladenbrunnen. Sooo lecker mit Banane:


Wenn große und kleinere Jungs Risiko spielen, bleibt das nicht ohne Folgen. Hier das Original:


Und hier die Fälschung, die Sohn heute Nachmittag zuhause gepinselt hat:
Ich mach mir die Welt, wiedewiedewie sie mir gefällt:
Plastiksoldaten in ausreichender Anzahl sind schon im Haus. Auftragskarten folgen nun doch nicht. Ziel des Spieles: Erobern sie die ganze Welt. HarHarHar...

Sonntag, 23. Dezember 2007

Top 5 - Weihnachten


Die Top 5 der Weihnachtsfeiertage.
Motto: „Alle Jahre wieder“, denn Weihnachten besteht aus heißgeliebten Traditionen. Und da wird nicht dran gerührt. Punkt.
Ich bin sehr froh, dass der liebste Ehemann keine eigenen Rituale mit in die Ehe gebracht hat, so tauche ich 3 Tage ungehemmt ab in kuschelige (und legendäre....) Kindheitserinnerungen.


  • Bescherung- vor dem Essen, sonst sind die Kinder zappelig. Große Augen, größere Papierberge, allergrößte Freude, meist.....


  • Fondue- wer bis zum Schluss durchhält, ist Sieger. Fleisch vom Spiesser verlieren gibt Minuspunkte.


  • Feuerzangenbowle- jeder ab 18 darf am eigenen Töpfchen zündeln.


  • Spiele- in sehr großer Runde geht gut: Dalmuti, später dann Wizard (ohne Kids), der Hardcorerest spielt unzurechnungsfähiges Tichu. Brettspiele dann am 1 und 2 Feiertag.


  • Heilige Nacht- Ich glaube an Gott. Weihnachten ist für mich nicht nur die familiäre Geborgenheit, sondern immer auch wieder die Geborgenheit im Glauben. Trost, Hoffnung, Stärke. Das alles spricht aus der Weihnachtsgeschichte. Wer sich einmal drauf einlässt, hat gewonnen.


  • Allen ein gesegnetes und harmonoisches Weihnachtsfest!


      Freitag, 21. Dezember 2007

      Der Postbote bringt´s!

      Onlineshopping ist sowas von genial.
      Dieses Jahr habe ich nur ein einziges Geschenk in einem Laden gekauft, alles andere kam mit der Post, DPD, DHL und sogar Fedex. Die Herren klingeln zwar zu den merkwürdigsten Zeiten, stellen auch mal ein Päckchen "einfach so" auf die Terrasse, aber OK.
      Keine überfüllten Städte, keine Strafzettel, keine nörgeligen Kinder.
      Mit einem Kaffee dasitzen und gemütlich einkaufen.

      Sogar Dinge wie teilbare Zipper in 75 cm Länge, Metall und einer schwierigen Farbe bekomme ich schwuppdiwupp ins Haus geliefert. Das dabei auch so allerhand anderes Zeugs in den Einkaufswagen wandert, ist ja auch im Laden so.


      Diesmal hat der Postbote in den letzten Wochen auch die wunderbaren Sachen der Mädels aus dem Tauschforum gebracht.

      Heute kam noch rechtzeitig ein Paar superdicke Socken für den Sohn, mit einer Blüte für die Mutter. Ein wunderbarer Tausch, der Sohn schlittert schon glücklich übers Parkett. Und die Mutter schüttelt dann am Abend die Socken aus---->schon geputzt.....
      Die Blüte kommt im Frühjahr wohl an eine Tasche. DANKE, hortensie


      Von Siggi kamen letztens Partnersocken für Tochter und mich, sie sind fast täglich in Gebrauch.





      Ein Wahnsinnsduft kam uns beim Öffnen des Päckchens von cathrin entgegen. Die Sachen sind nicht nur schön, sondern riechen auch genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.

      Jana hat mir zwei Ketten gefädelt, passend zu dem Weihnachtskleid. Ich weiß nur nicht, welche der beiden am heiligen Abend zum Einsatz kommt. Danke nochmal!




      Jetzt fehlt nur noch ein Päckchen zu meinem Onlineweihnachtsglück. Alles Andere kam rechtzeitig. Die Werkeleien sind abgeschlossen, ein Großprojekt für den Bruder wurde ins neue Jahr geschoben. Dieses Wochenende RUHE.

      Montag, 17. Dezember 2007

      Geschenkanhänger

      Hier wird gewerkelt, genäht und gemalt - aber Weihnachtsgeschenke bleiben geheim. Die Geschenkanhänger nicht.

      Eine kleine Linoplatte wird geschnitzt (kurzer Text, klare Schrift, Spiegelschrift! ) und gedruckt. Ich mache das mangels Druckerpresse mit meiner Bügelpresse. Das geht gut, da sofort gleichmäßig von oben gepresst wird. Wer sich diese Vorarbeit nicht antun will, macht am PC einfach einen netten Ausdruck.

      Die Schrift wird ausgeschnitten und an der Nähmaschine mit einem Zierstich (Kontrastfarbe mit dickerem Oberfaden) versehen. Mit einer Zackenschere ausschneiden, auf ein kontrastfarbiges Papier aufkleben, eine Öse zum anhängen einstanzen - Fertig.


      Auf in den Endspurt!

      Donnerstag, 13. Dezember 2007

      altes Leinen, neue Form

      Und was kann man nun aus diesem alten Leinen machen? Der Stoff ist eher steif und eignet sich daher gut für eine Aufbewahrungsrolle für Stricknadeln.
      Die Blumenborte ist auch noch original aus den 50er-Jahren. Ein Stück Familiengeschichte.
      Das Teil ging schon vorgestern an Hortensie, die meinem Sohn dafür doppelt gestrickte Socken in Tarnfarben zukommen lässt. Tarnfarbensocken sind dann hoffentlich cooler als Hausschuhe. (und wärmer als nur die normalen Socken).

      Dienstag, 11. Dezember 2007

      Bauernleinen

      Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, das im Wappen ein Weberschiffchen führt.
      In einem der Nachbarorte gibt es ein Weberhausmuseum, das die Lebensumstände der Handweber zeigt . Es ist größtenteils so eingerichtet, wie es sein letzter, 1964 im Alter von 85 Jahren verstorbener Bewohner hinterlassen hat - ein typisches Kleinbauern- und Handwerkshaus des östlichen Frankenwalds. Neben dem voll funktionsfähigen Webstuhl sind auch alle anderen zur Handweberei gehörenden Geräte zu besichtigen. Das Haus zeigt die bedrängten Verhältnisse, in denen die Handweber leben mussten. Ein gusseiserner Ofen im Wohn- und Ar­beitsraum ist die einzige Heizquelle im Haus.

      Ich habe einen Heidenrespekt vor der Leistung dieser Leute. Gut, ich nähe selbst, aber in ländlichen Gebieten war es früher üblich, die eigene Ernte zu verspinnen, das Garn im Winter in der Stube zu weben oder es zum Weber zu geben. In der Regel zählten bis 1900 zur Aussteuer auch ein Spinnrad mit Haspel, Leinen-Webstuhl, Leinenstoffe und selbstgefertigte Leinenhemden. Das zeigt, wie die Menschen damals den verschleißarmen und reißfesten Leinenstoff schätzten. Das gewebte Bauernleinen war früher sehr wertvoll und gehörte zu den Vermögenswerten eines Hauses.

      Als Aussteuer war es so auch im Besitz meiner Vorfahren mütterlicherseits. Als ich im Teenageralter mit der Schneiderei anfing, habe ich ohne Rücksicht auf Verluste alles verschnitten, was nicht bei 3 auf dem Schrank war. So auch eben diese Leinenballen, die ich erst jetzt richtig zu schätzen gelernt habe. Viel ist nicht übriggeblieben, diese Reste setze ich jetzt aber bewusst ein.

      Besonders gern habe ich das grobere Leinen mit einer Schussdichte von 10-20 Schuss auf den cm. Die Struktur ist oft lebhaft, Verdickungen im Schuss sind häufig. Die Kette war durch das auf und ab der Schäfte stärker beansprucht, deshalb wurden hier wohl die besser ausgesponnenen, manchmal feineren Garne verwendet. So kommt manchmal ein leichter Ripscharakter zustande.


      Das hier ist der Sack, den meine Großmutter noch zum Aufbewahren von Stroh verwendet hat. Mit kleinen Stichen handgenäht. 10 Schuss/cm. Köperbindung. Und Sohn hat ihn diese Woche noch verwendet, als er den Nikolaus für Kinder der zweiten Klasse spielte.

      Feinere Leinenstoffe hatten wir auch, die fielen jedoch damals als erstes der Schere zum Opfer. Unvorstellbar: bis zu 100 Schuß auf den cm waren wohl möglich.



      Dieser Stoff ist etwas feiner, schaut mal die wunderbare Webkante an. Das ist Charakter! Gerade in Kombination mit so feinen modernen Stoffen ist das wunderwunderschön.

      Und zuguterletzt die alte Bügelunterlage meiner Mutter: 1,60 x 1,80. Doppellagig mit Bändchenverschluss an der schmaleren Seite. "Das war wohl ein doppelschläfriges Bett." meint sie auf die Frage nach dem merkwürdigen Format. Ja, man hat sich wohl auch die Federbetten selbst gefüllt und dieses Teil hier war der Bezug dazu. Er wiegt 1880 g. Schwerer Schlaf. Statt Knöpfen wunderbar passende Bänder zum Binden. Und natürlich handgenäht.



      Die meisten Stoffe waren damals maximal 90 cm breit, so wurden eben 2 Bahnen aneinandergenäht, um auf die notwendigen 1,60m für die "Doppelschläfrigkeit"zu kommen.
      Und nein: Ich hab in meinen Vorlesungen bei Textilgeschichte immer gegähnt. Zu golddurchwirkten Barockgewändern finde ich nämlich keinen Zugang. Der Domschatz in Köln lässt mich kalt. Trotz allem Respekt für die handwerkliche Leistung.
      Bauernleinen hat für mich was Grundsolides, Ehrliches. "Bäuerlich derb"
      Wer bis hierhin durchgehalten hat---> Respekt! Und Danke!

      Montag, 10. Dezember 2007

      home sewing.....

      .. is killing fashion.
      Linolschnitt, inspiriert von Bärbels Blogeintrag. Ihrem treffenden Text ist wenig hinzuzufügen. Mir ist jedoch sofort ein anderes Motiv in den Sinn gekommen.

      Ich hatte das Linolbesteck gerade für die Herstellung der Weihnachtsanhänger herausgeholt. Tochter wollte sich Weihnachtsgeschenke schneiden. Gedacht, geschnitzt.

      Here we are:

      Tochter: Und total passend zum Shirt der Tochter (das war ein Geschenk, ehrlich!), Mutters Linoschnitt, im ersten Andruck:

      Sonntag, 9. Dezember 2007

      Tochteroutfit

      Es ist gar nicht so einfach, für eine 10-jährige ein angemessen cooles wie kuscheliges Outfit zu nähen. "Getüddel" geht nur sehr dezent, wenn überhaupt.
      Den Hosenstoff habe ich schon vor 2 Jahren bei Pampolina gekauft, die Qualität ist klasse. Elasthan sei Dank sitzt die Hose perfekt.
      Zu der wüst gemusterten Hose dann ein eher schlichtes Oberteil. Ich wollte einen Raglanschnitt mit Wickeleffekt versehen. Schnitttechnisch ja kein Problem, aber die Reihenfolge beim Nähen ist wichtig:
      1. Zuerst das große VT mit dem Bündchen oder Schrägband versehen (der Wickeleffekt)
      2. das kleine Teil des Wickeleffektes dagegensteppen, 5cm in der VM offenlassen
      3. die Raglannähte schließen
      4. den Rest des Bündchens annähen
      5. und erst zum Schluss die 5cm-Naht an der VM schließen.
      Ich hatte einen Knoten im Hirn und demzufolge den Nahttrenner in der Hand *örks*
      So ein Schnitt wär durchaus was für mich.....

      Donnerstag, 6. Dezember 2007

      Kissen und Co

      " Wann machst du denn wieder mal für mich was?" mault die Tochter. Stimmt, der Weihnachtsgeschenke-Nähwahn hat mich im Griff.
      Also wird das Gästezimmerprojekt abgeschlossen: Kissen appliziert, Bilderrahmen passend zu Camillas Drucken lasiert, vergeblich nach einer maigrünen Decke geguckt.
      Und Tochter bekommt heute ein neues Komplettoutfit. Versprochen.

      Montag, 3. Dezember 2007

      Stifterolle für Jana

      Und noch eine Stifterolle mit TaTüTa, diesmal für Jana aus dem Tauschforum. Heute hat sie das Päckchen bekommen und schickt mir dafür die nächsten Tage 2 ( zwei!!! ) passende Ketten zu meinem Weihnachtskleid. Dankedanke!
      .
      Das Stiefelproblem (elegantere, grüne, höher und schmaler geschnittene Stiefel mit 6cm Absatz - ich brauch nen SCHUUUSTER!) ist immer noch nicht gelöst.



      Und es ist noch genug Stoff für ein Weihnachtskleid für die Tochter da!

      erster Advent

      Neulich in der Dekoabteilung wollte die Mutter eine Unterlage für´s diesjährige Adventsgesteck erwerben. Sohn und Vater einmütig: "Des machet mer selber."
      Tatsache! Sohn hat gesägt, geschliffen, grundiert....., da musste ich nur noch lasieren. Shabby chic aus Schwaben.
      .
      Am ersten Advent dann bei 7 Grad und grauingrau auf den Weihnachtsmarkt und dann zum spontanen Krautwickelkochen zu Freunden.
      .
      Allen eine harmonische Adventszeit!




      Samstag, 1. Dezember 2007

      Kapuzenjacke


      Ein teenietauglicher Schnitt in der Burda! Die 14-jährige Tochter von A. fand sie "cool" und ich hab da doch gerne versprochen, mit dieser Jacke schon lange offenstehende Nähschulden zu begleichen. Toller Schnitt mit einem Seitenteil, das die Taschen vorne mitfasst.

      Die Jacke passt.

      Ich hab mir wieder das Burdaabo bestellt. (Obwohl ich die Faschingsausgabe nicht brauche, im Sommer wenig nähe und Burda immer noch sehr unberechenbar ist).